Kräuter

Kräuter können frisch aus dem Garten, getrocknet und gemahlen sowie auch in Form von Ölauszügen für die Herstellung von handgemachten Seifen verwendet werden.

Alle in Mona Lisa Soaps Naturprodukten enthaltenen Kräuter sind von geprüfter Qualität, d.h. entsprechen den erforderlichen Kriterien, um sie essen, als Tee trinken oder Auszüge herstellen zu können und kommen wenn immer möglich aus biologischem Anbau.

Die Geschichte der Kräuterheilkunde reicht viele tausend Jahre zurück und gehört mitunter zu den wertvollsten Wissensschätzen der Menschheit. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Pflanzenheilkunde – dazu gehören auch die ätherischen Öle – fast die einzige Möglichkeit, Kranken zu helfen

 

Algen/ Seetang

Spirulina geitleri/ platensis

Für Algen/ Tang aus dem Meer sind mehrere Begriffe geläufig: Seealgen, Spirulina, Meeresalgen, Seetang, usw.

Algen sind sehr protein-, vitamin- und mineralstoffreich und haben einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie wirken bindegewebsregenerierend, keimtötend, porenverengend, hautglättend und hautberuhigend.

Besonders empfohlen gegen Akne und bei Cellulitis. Dank Aminosäuren-Komplex als Feuchtigkeitsspender für die Haut bekannt. Algenprodukte können den Alterungsprozess der Haut verzögern.

Aloe Vera

Aloe barbadensis

Verwendet wird der Saft der Blätter. Aloe Vera ist eines der bekanntesten Hautpflegemittel der Antike.

Aloe Vera kühlt und erfrischt, ohne die Hautporen zu verstopfen. Sie lässt Wunden schnell verschliessen und kleinere Hautabschürfungen heilen rascher ab. Bei Sonnenbrand und leichteren Verbrennungen/ Verbrühungen lässt – bei sofortiger Behandlung mit Aloe Vera – der Schmerz nach und die lästige Blasenbildung kann dadurch oft vermieden werden.

Besonders empfohlen bei empfindlicher Haut, Akne, Neurodermitis, Ekzemen, Schuppen und Haarausfall. Aloe Vera lässt mit der Zeit Altersflecken heller werden oder gar ganz verschwinden.

Eukalyptus

Eucalyptus globulus

Verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl.

Eukalyptus ist vor allem für seine heilende Wirkung auf die Atemwege (Schnupfen, Husten, Bronchitis, usw.) bekannt. Ausserdem wirkt er blutstillend, appetitanregend, desodorierend, desinfizierend, entschleimend, insektenabwehrend, krampflösend und stimulierend.

Eukalyptus pflegt die Haut und ist auch bei irritierter Haut zu verwenden.

Johanniskraut

Hypericum perforatum

Die Blätter (Sprossteile) und Blüten werden getrocknet und gemahlen. Für die Herstellung des begehrten Johanniskraut-Öls verwendet man nur die Knospen und Blüten.

Der bekannte Wirkungsbereich des Johanniskrautes ist breit; Psyche, Muskeln, Gelenke, Blut, Sexualorgane und Haut (u.a. Gürtelrose). Johanniskraut wirkt durchblutungsfördernd, wundheilend, antiseptisch, gewebestraffend und erfrischend.

Johanniskraut ist sehr gut bei trockener, rauer, spröder, unreiner und Mischhaut geeignet und wird als Schutz gegen Sonnenbrand eingesetzt.

Kamille

Matricaria chamomilla

Verwendet werden die Blüten und das in der Pflanze enthaltene ätherische Öl. Für die Herstellung unseres hauseigenen Kamillenöls verwenden wir ausschliesslich Kamillenblüten.

Anscheinend sollen bereits die alten Ägypter die Heilwirkungen der Kamillenpflanze gekannt haben. Gesichert ist, dass Kamille schon von den Germanen, alten Griechen und Römern gegen Schmerzen und bei unzähligen Beschwerden sowie Krankheiten eingesetzt wurde. Sie wirkt beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und regeneriert und heilt trockene, spröde, gereizte und strapazierte Haut.

Kamille wird besonders bei juckender Haut und Ekzemen verwendet, ist sehr mild und pflegt zarteste Babyhaut.

Lavendel

Lavendula officinalis

Verwendet werden die getrockneten und gemahlenen bzw. pulverisierten Blüten und das daraus gewonnene ätherische Öl.

Wer bereits einmal inmitten eines Lavendelfeldes gestanden oder gelegen hat, kennt den unverwechselbaren Duft und die Wirkung dieser Pflanze auf alle Sinne. Lavendel besitzt hautpflegende, heilende und keimtötende Eigenschaften. Ausserdem wirkt es beruhigend, entspannend, desinfizierend und schmerzstillend.

Lavendel ist auch sehr gut bei Ekzemen, pflegt Haare, Kopfhaut und verhilft zu einer strahlend schönen, weichen und vitalen Haut.

Lemongras – siehe unter: Zitronengras

Melisse – siehe unter: Zitronenmelisse

 

Pfefferminze

Mentha piperita

Verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl (Menthol).

Bereits im alten Ägypten wurde Pfefferminze in die Gräber der Pharaonen gelegt, und auch Römer und Griechen kannten die wohlriechende Pflanze.

Pfefferminze enthält ätherische Öle (Menthol), Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide und kann bei Hautreizungen angewandt werden, wirkt antiseptisch, kühlend, erfrischend und leicht antimykotisch. Ausserdem belebt und aktiviert sie und eignet sich wunderbar als ‚Muntermacher’.

Ringelblume

Calendula officinalis

Verwendet werden die gelben Blütenblätter – entweder im Ganzen oder zerkleinert.

Ringelblumen gelten als die zuverlässigsten Wetterpropheten. Um ihren Blütenstaub zu schützen, öffnen die Ringelblumen ihre Blüten nur dann, wenn der Tag absolut trocken verläuft. Die Ringelblume ist ein alt bekanntes Hausmittel zur Behandlung verschiedenster Hautbeschwerden wie Abschürfungen, geröteter und/oder entzündeter Haut, Akne, Neurodermitis, Schuppenflechten, Ekzemen, Ausschlägen, Windelausschlag, Warzen, usw.

Ringelblume wirkt reinigend, heilend, entzündungshemmend, antiseptisch und pilzhemmend und ist besonders bei rissiger, trockener und unreiner Haut zu empfehlen.

Rose

Rosa ssp.

Die Rose gilt als Königin der aromatischen Pflanzen. Sie ist ein traditionelles Symbol der Liebe und der Verehrung. Verwendet werden die einzeln gepflückten Blütenblätter.

Rosenblütenblätter enthalten Terpene und ätherische Öle. Sie wirken sehr pflegend, entzündungshemmend, entspannend und ziehen die Hautporen zusammen.

Rosen eignen sich besonders bei gereizter und unreiner Haut sowie zur sinnlichen und verwöhnenden Hautpflege.

Rosmarin

Rosmarinus officinalis

In der griechischen Antike war Rosmarin Aphrodite, der Göttin der Liebe, geweiht. Junge Bräute trugen Rosmarin als Kopfschmuck – als Symbol der Liebe, Treue und Fruchtbarkeit.

Verwendet werden die getrockneten und pulverisierten Blättchen vor der Blüte und das daraus gewonnene ätherische Öl. Rosmarin wirkt belebend, durchblutungsfördernd, anregend, hautstärkend, antibakteriell und konzentrationsfördernd.

Bei Bluthochdruck, Epilepsie, in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft und für Babys und Kleinkinder ist v.a. das ätherische Rosmarin-Öl nicht zu empfehlen.

Salbei

Salvia officinalis

Verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl.

Die Römer hielten den Salbei für ein heiliges Kraut, das fähig sei, Leben zu retten und Leben zu schaffen.
Salbei wirkt gewebestraffend, antiseptisch, pilztötend und vor allem schweissregulierend und schweisshemmend.

Salbei ist bei Pickeln, Ekzemen, Schorf und Wunden besonders zu empfehlen, jedoch während der Schwangerschaft und Stillzeit, wegen den milchreduzierenden Eigenschaften, nicht geeignet.

Seetang/ Spirulina-Algen – siehe unter: Algen

Zitronengras/ Lemongras

Cymbopogon citratus

Verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl.

Zitronengras kennt man vor allem aus der asiatischen Küche und ist ein Bestandteil von Curry.

Zitronengras wirkt belebend, konzentrationsfördernd und es vermittelt den Eindruck von Frische und Leichtigkeit. Ausserdem besitzt es antibakterielle und durchblutungsfördernde Eigenschaften.

Zitronenmelisse/ Melisse

Melissa officinalis

Verwendet werden die Blätter oder Sprossteile vor der Blüte und das daraus gewonnene ätherische Öl.

Gilt als Allheilmittel schlechthin. Bei Erkältungskrankheiten, Nervosität, Schlafstörungen, Wechseljahresbeschwerden, zur Steigerung der Abwehrkräfte, Lippenbläschen, usw.

Zitronenmelisse wirkt antiviral, stimmungsaufhellend, entspannend, beruhigend und zur Nachbehandlung von bereits verheilten Hautverletzungen – besonders bei empfindlicher und gereizter Haut zu empfehlen.